Katharina Böhm und Frederick Lau in einem eindringlichen Nachkriegsdrama um die Integration von Vertriebenen im Deutschland des Jahres 1945
Frühjahr 1945: Nach ihrer erfolgreichen Flucht strandet Johanna (Katharina Böhm) mit ihren beiden Kindern und einem Jugendlichen (Frederick Lau) in einem nordhessischen Dorf. 'Die Kartoffelkäfer', wie die Einheimischen die Kriegsflüchtlinge nennen, sind vielen nicht willkommen. Die Landbevölkerung hat den Krieg zwar gut überlebt, aber man hat genug mitgemacht und möchte nicht teilen - und erst Recht möchte man über die Vergangenheit nicht reden.
"Ein Dorf schweigt" ist ein eindringliches Nachkriegsdrama, das die schwierige Integration von Flüchtlingen und Vertriebenen im Deutschland des Jahres 1945 thematisiert. Zu den starken Darstellerleistungen – insbesondere von Katharina Böhm und Uwe Kockisch – gesellt sich die sensible Darstellung menschlicher Konflikte und Ausgrenzungserfahrungen in einer Zeit des Umbruchs. Dabei zeigt der Film, wie Angst, Schuld und Misstrauen das Zusammenleben prägen, ohne die Figuren auf einfache Täter- oder Opferrollen zu reduzieren.
"Vorzüglich gespielt, ziehen auch Kamera und Musik in den ergreifenden Menschen- und Schicksalsstrom hinein. - Sehenswert" (Lexikon des Internationalen Films)
Frühjahr 1945: Nach ihrer erfolgreichen Flucht strandet Johanna (Katharina Böhm) mit ihren beiden Kindern und einem Jugendlichen (Frederick Lau) in einem nordhessischen Dorf. 'Die Kartoffelkäfer', wie die Einheimischen die Kriegsflüchtlinge nennen, sind vielen nicht willkommen. Die Landbevölkerung hat den Krieg zwar gut überlebt, aber man hat genug mitgemacht und möchte nicht teilen - und erst Recht möchte man über die Vergangenheit nicht reden.
"Ein Dorf schweigt" ist ein eindringliches Nachkriegsdrama, das die schwierige Integration von Flüchtlingen und Vertriebenen im Deutschland des Jahres 1945 thematisiert. Zu den starken Darstellerleistungen – insbesondere von Katharina Böhm und Uwe Kockisch – gesellt sich die sensible Darstellung menschlicher Konflikte und Ausgrenzungserfahrungen in einer Zeit des Umbruchs. Dabei zeigt der Film, wie Angst, Schuld und Misstrauen das Zusammenleben prägen, ohne die Figuren auf einfache Täter- oder Opferrollen zu reduzieren.
"Vorzüglich gespielt, ziehen auch Kamera und Musik in den ergreifenden Menschen- und Schicksalsstrom hinein. - Sehenswert" (Lexikon des Internationalen Films)