An der Schwelle zum Erwachsenwerden begibt sich die zwölfjährige Florence auf ihre erste Hirschjagd, ein traditionelles Initiationsritual in ihrer matriarchal geprägten Familie.
Tief in der Wildnis des ländlichen Mittleren Westens der USA fiebert die zwölfjährige Florence darauf, das Ritual, ihre erste Hirschjagd zu erleben. Diese Tradition wird seit vielen Generationen von den Frauen ihrer Familie weitergegeben. Das Erlegen eines Hirsches symbolisiert den Übergang ins Erwachsenenalter. Während Florence lernt, mit einem Gewehr umzugehen und einen erlegten Hirsch auszunehmen und zu häuten, entwickelt sie ein tieferes Verständnis von Leben und Tod. Als sie während einer Jagd jedoch plötzlich auf sich allein gestellt ist, lösen sich die Erwartungen in Chaos auf. Nun muss sie sich auf ihren Instinkt und ihre Ausbildung verlassen, zu ihren Entscheidungen stehen, sich selbst wieder sammeln und dem Erwachsenwerden direkt ins Auge blicken.
REGISSEUR KARL JACOB ÜBER SEINEN FILM:
Mit zwölf Jahren nahm ich gemeinsam mit meiner Familie an meiner ersten Hirschjagd teil und stand vor der folgenschweren Entscheidung, einem Lebewesen das Leben zu nehmen, das größer war als ich selbst. Erst viel später wurde mir bewusst, wie bedeutend dieser Moment war, denn die Erfahrung des Todes ist in vielen Kulturen auf der ganzen Welt ein wesentliches Initiationsritual.
Indem ich die zeitlose Mythologie offenlege, die sich in diesem modernen, amerikanischen Übergangsritual widerspiegelt, und die Jagd- und Trauererfahrungen eines Mädchens erzählt, das zur Frau heranwächst, hoffe ich, zum Nachdenken darüber anzuregen, dass die Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit ein grundlegender und herausfordernder Bestandteil des Menschseins ist.
Zugleich möchte ich das Klischee hinterfragen, dass das Jagdritual von Natur aus eine männliche Praxis sei. Ich bin in einer ähnlichen Situation wie Florence aufgewachsen: Meine Mutter, meine Tanten und meine Großmutter spielten eine wichtige Rolle in meinem Leben und hatten diese Jagderfahrung ebenfalls bereits als junge Frauen gemacht. Dass ich bei der Entwicklung der Figur Florence auf ihre Erfahrungen zurückgreifen konnte, hat dieser Geschichte eine besondere weibliche Perspektive verliehen.
An der Schwelle zum Erwachsenwerden begibt sich die zwölfjährige Florence auf ihre erste Hirschjagd, ein traditionelles Initiationsritual in ihrer matriarchal geprägten Familie.
Tief in der Wildnis des ländlichen Mittleren Westens der USA fiebert die zwölfjährige Florence darauf, das Ritual, ihre erste Hirschjagd zu erleben. Diese Tradition wird seit vielen Generationen von den Frauen ihrer Familie weitergegeben. Das Erlegen eines Hirsches symbolisiert den Übergang ins Erwachsenenalter. Während Florence lernt, mit einem Gewehr umzugehen und einen erlegten Hirsch auszunehmen und zu häuten, entwickelt sie ein tieferes Verständnis von Leben und Tod. Als sie während einer Jagd jedoch plötzlich auf sich allein gestellt ist, lösen sich die Erwartungen in Chaos auf. Nun muss sie sich auf ihren Instinkt und ihre Ausbildung verlassen, zu ihren Entscheidungen stehen, sich selbst wieder sammeln und dem Erwachsenwerden direkt ins Auge blicken.
REGISSEUR KARL JACOB ÜBER SEINEN FILM:
Mit zwölf Jahren nahm ich gemeinsam mit meiner Familie an meiner ersten Hirschjagd teil und stand vor der folgenschweren Entscheidung, einem Lebewesen das Leben zu nehmen, das größer war als ich selbst. Erst viel später wurde mir bewusst, wie bedeutend dieser Moment war, denn die Erfahrung des Todes ist in vielen Kulturen auf der ganzen Welt ein wesentliches Initiationsritual.
Indem ich die zeitlose Mythologie offenlege, die sich in diesem modernen, amerikanischen Übergangsritual widerspiegelt, und die Jagd- und Trauererfahrungen eines Mädchens erzählt, das zur Frau heranwächst, hoffe ich, zum Nachdenken darüber anzuregen, dass die Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit ein grundlegender und herausfordernder Bestandteil des Menschseins ist.
Zugleich möchte ich das Klischee hinterfragen, dass das Jagdritual von Natur aus eine männliche Praxis sei. Ich bin in einer ähnlichen Situation wie Florence aufgewachsen: Meine Mutter, meine Tanten und meine Großmutter spielten eine wichtige Rolle in meinem Leben und hatten diese Jagderfahrung ebenfalls bereits als junge Frauen gemacht. Dass ich bei der Entwicklung der Figur Florence auf ihre Erfahrungen zurückgreifen konnte, hat dieser Geschichte eine besondere weibliche Perspektive verliehen.