Versuchskaninchen gesucht im Sundance-Gewinnerfilm von 1995: Makaber, prächtig gespielt und mit bissigen Seitenhieben aufs britische Spießbürgertum
Anfang der 60er Jahre in einem Vorort von London: Der 14-jährige Graham (Hugh O’Conor), hochintelligent, aber zutiefst amoralisch, träumt davon, ein berühmter Toxikologe zu werden. Zunächst aber muss er für seine selbstgepanschten Gift-Tinkturen geeignete Versuchskaninchen finden. Und was läge da näher, als die tödlichen Mixturen an denen auszuprobieren, die dem jungen Hobby-Chemiker am nächsten stehen, ihn aber am wenigsten verstehen: an Familie und Freunden?
Nachdem die schwarze Komödie 1995 den Hauptpreis beim Sundance-Filmfestival erringen konnte, wurde bei der Veröffentlichung besonders die Darstellung des damals 19-jährigen Iren Hugh O’Conor gelobt. Sein Spiel zwischen Leere und Intensität, das den Teenager Graham gleichsam verführerisch wie monströs erscheinen lässt, resultierte in Vergleichen mit dem jungen Dennis Hopper.
Anfang der 60er Jahre in einem Vorort von London: Der 14-jährige Graham (Hugh O’Conor), hochintelligent, aber zutiefst amoralisch, träumt davon, ein berühmter Toxikologe zu werden. Zunächst aber muss er für seine selbstgepanschten Gift-Tinkturen geeignete Versuchskaninchen finden. Und was läge da näher, als die tödlichen Mixturen an denen auszuprobieren, die dem jungen Hobby-Chemiker am nächsten stehen, ihn aber am wenigsten verstehen: an Familie und Freunden?
Nachdem die schwarze Komödie 1995 den Hauptpreis beim Sundance-Filmfestival erringen konnte, wurde bei der Veröffentlichung besonders die Darstellung des damals 19-jährigen Iren Hugh O’Conor gelobt. Sein Spiel zwischen Leere und Intensität, das den Teenager Graham gleichsam verführerisch wie monströs erscheinen lässt, resultierte in Vergleichen mit dem jungen Dennis Hopper.