Armenien - Die Früchte aus dem Paradies

Land & Leute/Natur, Deutschland 2011

Nrnadzor heißt so viel wie Granatapfelschlucht. Das gleichnamige Dorf liegt im äußersten Süden Armeniens, unmittelbar an der Grenze zu Aserbeidschan im Osten und dem Iran im Süden.

Granatäpfel gehören zu den ältesten Kulturfrüchten der Menschheit. Wissenschaftler glauben sogar, dass der "Baum der Erkenntnis" im Alten Testament ein Granatapfelbaum war. In Armenien ist die paradiesische Frucht Nationalsymbol. Das Land gilt als eines der Hauptanbaugebiete weltweit. Die besten Früchte werden im Süden, in der Provinz Sjunik rund um das Dorf Nrnadzor geerntet. Die Region ist sehr abgelegen und nur über eine schmale, holprige Pass-Straße zu erreichen. Mukutsch Bojadyan ist einer der erfolgreichsten Granatapfelbauern des kleinen Dorfes mit rund 150 Einwohnern. Im Oktober erntet er seine Früchte, nachdem er das ganze Jahr über Wetterkapriolen, Wasserknappheit und Bären getrotzt hat. Hintergrund: Das Dorf Nrnadzor, in dem der Film spielt, liegt im äußersten Süden Armeniens in einem gerade einmal rund 30 Kilometer breiten armenischen Streifen, der im Osten an Aserbeidschan, im Süden an den Iran und im Westen an die aserbeidschanische Exklave Nachitschewan angrenzt. Bis zum August 1991 lebten Aserbeidschaner im Dorf der Granatäpfel. Sie flohen im Zuge des Krieges um Berg-Karabach. Daraufhin siedelten sich unter anderem armenische Flüchtlinge aus Aserbeidschans an. Bis 2006 lautete der Name des Dorfes Nyuvadi; ab diesem Zeitpunkt wird es Nrnadzor genannt, zu deutsch: Granatapfelschlucht.
52 Min.
HD
Ab 6 Jahren
Sprache:
Deutsch

Weitere Informationen

Kamera:

René Dame

Montage:

Helan Nasso

Komposition:

Markus Wegmann

Originaltitel:

Armenien - Die Früchte aus dem Paradies

Originalsprache:

Deutsch

Format:

16:9 HD, Farbe

Altersfreigabe:

Ab 6 Jahren

Sprache:

Deutsch

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